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Mal einen Blick auf unsere Wurzeln werfen

Vorwort

Wer hätte das gedacht, dass die Schnapsidee ein Drehbuch für eine Herr der Ringe- Parodie zu schreiben, so große Wellen schlagen würde? Jetzt gibt es VagenWood schon fast 5 Jahre und es ist für uns alle mehr geworden als ein “kleines Hobby”. Vielmehr ist es DER “Zeitvertreib” für mittlerweile 8 Teammitglieder und jede Menge Schauspieler. Grund genug einen kleinen Blick auf das zu werfen, was seit Januar 2003 so passiert ist.

Die Geburt eines Mythos

Wohnzimmer von Familie Schechner, 30. Januar 2003, ein LÄTTA - Kulli, kein Alkohol (!). Unter diesen Umständen entstand in einem 4-stündigen Kreativausbruch das von Martin und Stefan geschriebene Drehbuch zu Herr der Ringe IV - Nix als die Wahrheit, das den Grundstein unseres filmerischen Schaffens legte. Die Dreharbeiten zogen sich aufgrund der komplexen Organisation bis Ostern 2003 hin Nach den Schauspielern sabotierte uns auch der Computer bei den ersten Schnittversuchen. Aber am 28. Juni 2003 konnten wir vor ca. 40 begeisterten Menschen die Premiere unseres 35-minütigenErstlingswerk feiern, das noch unter starken technischen Unzulänglichkeiten litt. Allerdings begannen wir schon auf dieser Feier die Tradition unsere Filme durch kleine, lustige, selbstgemachten Werbungen und Trailer zu bereichern.

Der verlorene Sommer

Der aus der erfolgreichen Feier gezogene Elan hielt leider nicht lange. Zwar begannen wir mit den Dreharbeiten zu “3 Himmelsbooten für Gustav” - aber zu halbherzig. Aufgrund einer immer konfuser werdenden Story und dem Totalausfall einer Hauptdarstellerin mussten wir diesen Film letztendlich nach 20 fertigen Minuten abbrechen.

Der glorreiche Herbst

Im Herbst 2003 standen die Sterne wieder günstiger: Wir drehten eine 20-minütigen Heimatfilmparodie, die beim Publikum sehr gut ankam. Danach entstand “Faust - Schaffenskrise eines Huhns”, der bisher größte Erfolg von VagenWood. Die lustige Übertragung des Goethe Klassikers auf ein frustriertes Huhn begeisterte nicht nur alle Deutschlehrer unserer Schule, sondern räumte auch beim 1. Sping-Film-Fest im Turmcafe Rosenheim mächtig ab: 3 “goldene Maja”, darunter für “bestes Drehbuch” und “bester Film”.

Die Erste Vagener Filmnacht

Der 8. Mai 2004 wird immer eine Platz als großes Datum der VagenWood-Geschichte innehaben. Vor 170 begeisterten Menschen feierte nicht nur unser neuer Film “Our Story - The Bavarian Job” Premiere, sondern wir präsentierten auch unsere alten Filme plus jede Menge Musikvideos, Werbungen und Trailern. Als Highlight wurde der “Goldene Falke 2004″ verliehen. Das Publikum entschied sich per Stimmzettel für folgende Gewinner:

Beste Schauspielerin: Antonia Goltsche
Bester Schauspieler: Matthias Anderer
Beste “5 Sekunden”: Matthias Anderer
Bester Film: Our Story - The Bavarian Job

Der verlorene Sommer - Teil 2

Auch im Sommer 2004 wurde wenig gedreht. Es wurde viel an verschiedenen Projekte gearbeitet und geschrieben, aber etwas richtig produktives kam dabei nicht heraus.

Die Zweite Vagener Filmnacht

Die Zweite Vagener Filmnacht fand am 04. Juni 2005 statt und es war ein großartiger Abend, der uns noch einmal motivert hat mit dem Filmemachen weiter zu machen. Über 230 Gäste sahen unser - mit Preisverleihung - etwa 3 1/2 stündiges Programm. Die Reaktionen hätten kaum positiver ausfallen können: Lob von allen Seiten, vom Bürgermeister Schweiger sogar nachträglich mit einem persönlichen Brief. Die Gäste wurden in der voll besetzten Faganahalle mit kleinen Snacks und Getränken versorgt. Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung des “Goldenen Falken 2005″. Die vom Publikum per Abstimmung gewählten Sieger im Überblick:

Bester Film: Land der begrenzten Unmöglichkeiten
Beste Hauptrolle (weiblich): Esther Blume (als Constanze in “Land der begrenzten Unmöglichkeiten”)
Beste Hauptrolle (männlich): Dominik Sennes (als Bosley in “Das Engelische Spiel”)
Bester Kurzauftritt: Stefan Lülf (als Kanzler in “Das Engelische Spiel”)
Bester Kurzclip: Axa-Werbung

VagenWood - Die neue Generation

Im August 2005 fiel dann der Startschuss für eine neue Generation VagenWood. Wir lösten die bisherige Struktur eines fünfköpfigen Vorstandes auf und bildeten ein achtköpfiges VagenWood-Team. Neu begrüßt wurden Toni, Andi und Julia, die sich bereits als Schauspieler, Requisiteur und Organisationstalente verdient gemacht hatten. Schnell begannen die Vorbereitungen für den nächsten Film: Herz sticht - verzwickte Geschichten aus dem Mangfalltall. Die Dreharbeiten im August 2006 waren nicht nur ein Riesenspaß für alle Beteiligten, sondern auch die wohl professionellsten, die VagenWood bis daher gesehen hatte.

Die Dritte Vagener Filmnacht

Zeitungsbericht aus dem Mangfallboten

“Vagen wächst näher an Cannes oder die Verleihung des Goldenen Falkens”

Am Samstag, den 21.April 2007, fanden sich knapp über 200 filmbegeisterte Zuschauer in der Faganahalle in Vagen zu dritten Filmnacht der Hobbyfilmgruppe VagenWood ein. Ein Teil des Publikums bestand bereits aus treuen Fans und Freunden von VagenWood . Aber auch viele neue Gesichter erfreuten das Filmteam.

Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung konnte das achtköpfige VagenWood Team zweieinhalb Stunden abwechslungsreiches Filmprogramm bieten. Drei Filme, sowie zwei Projekte, kurze Clips, eine Gedichtverfilmung und Musikvideos standen auf dem Programm. Auch auf der Leinwand gab es viele neue Gesichter zu bewundern. Im ersten Filmblock war der Film „Die letzte Bastion“ von Andreas Schechner zu sehen. Bemerkenswert an diesem Ritterfilm war, dass alle Kostüme und die Rüstungen selbstgemacht waren.

Einen Film mit ernster Thematik steuerte der Filmworkshop am Gymnasium Bad Aibling bei. Dieser wurde von VagenWood geleitet und von der Aktion Mensch unterstützt. An einem intensiven Drehwochenende im Sudelfeld entstand der Film mit dem Titel „Kalte Dusche“. Dieser Kurzfilm dokumentiert in bewegenden Bildern das Experiment einer Gruppe von Jugendlichen, die auf einer Almhütte am eigenen Leib erfahren wollen, wie Diktatur funktioniert. Für Lacher vor der Pause sorgten die Musikvideos „Wild Wild West“ und „Barbie Girls“ von Antonia Goltsche mit Darstellern und Tieren aus Högling.

Der zweite Filmblock begann mit dem zweiten Clip „Powerfreaks“ von Martin Schechner. Es folgte schließlich die Weltpremiere für „Herz sticht“. Dieser Film ist eine mitreißende, herzliche und skurrile bayerische Komödie. Ein Spiel um Ehre, Zugereiste, Schafkopfschulden und andere typische Katastrophen vor der Kulisse dörflicher Beschaulichkeit. Es war das bisher größte VagenWood Projekt mit insgesamt 19 Beteiligten.

Kein Wunder also, dass dieser Film dann schließlich auch den Goldenen Falken als Auszeichnung für den besten Film erhielt. Die Verleihung des Goldenen Falken verlief per Publikumsentscheid. Als bestes Musikvideo wurde „Ich ess Blumen“ von Julia Goltsche (Vorstand VagenWood.eV) geehrt. In der Kategorie „Bester Clip“ gewann ebenfalls Julia Goltsche mit dem Projekt „12 Dinge mit denen ich dich töte“. Linda Groß überzeugt mit ihrem Schauspielerischen Talent im Film „Kalte Dusche“ und gewann damit den Falken für die beste weibliche Hauptrolle. Die meisten Stimmen als bester männlicher Schauspieler erhielt Andi Speth knapp vor Benjamin Driller (beide „Herz sticht“). In der Kategorie „Bester Kurzautrtitt“ gewann Maximilian Poidinger durch sein Können unser bayerisches Staatsoberhaupt nachzuahmen das Publikum für sich. Auf dem roten Teppich gab Maxi Poidinger noch einen Liveauftritt dieses Originals zum Besten und erhielt dafür reichlich Applaus. Zum Schluss forderte Stefan Lülf  alle Schauspieler und Beteiligte auf, über den roten Teppich auf die Bühne zu kommen, um gemeinsam mit einem Glas Sekt auf den Erfolg anzustoßen. Ein besonderes Dankeschön galt den beiden Technikverantwortlichen Mario Wimmer, Christian Schraml und dem Tontechniker Florian Henning, die für einen Reibungslosen Ablauf der ganzen Show gesorgt haben.

filme

Film & Mehr

Herz sticht - Verzwickte Geschichtn aus dem Mangfalltal

12 Dinge - mit denen ich dich töte

Das engelische Spiel

Das Land der begrenzten Unmöglichkeiten

Olympische Spiele Vagen 2024

Medieval – Knight for a day

Our Story- The Bavarian Job

Faust - Schaffenskrise eines Huhns

Der Heimatfilm

Herr der Ringe IV – Nix als die Wahrheit

Preis & Ehr

Bayerischer Jugendfilmpreis 2008 für “Herz sticht - verzwickte Geschichtn aus dem Mangfalltal”

Bayerischer Löwe für “Herz sticht - verzwickte Geschichtn aus dem Mangfalltal” bei den Bayerischen Amateurfilmfestspielen 2008

Oberbayerischer Jugendfilmpreis 2007 für “Herz sticht - verzwickte Geschichtn aus dem Mangfalltal”

Oberbayerischer Jugendfilmpreis 2007 für “12 Dinge, mit denen ich dich töte”

Preis für das beste Drehbuch für “Herz sticht - verzwickte Geschichtn aus dem Mangfalltal” bei Jugend Filmt 2007

Sonderpreis der Jury für “Kalte Dusche” bei Jugend Filmt 2007

Oberbayerischer Jugendfilmpreis 2005 für “Das Land der begrenzten Unmöglichkeiten”

3 Goldene Mayas für “Faust - Schaffenskrise eines Huhns” im Turmcafe Rosenheim 2004

lieben

Held & Heer

Team:

Andreas
Antonia
Christian
Dominik
Julia
Mario
Martin
Stefan

Schauspieler:

Andreas Strasser, Barbara Alscher, Franziska Ranner, Franziska Kreuzpaintner, Florian Krupp, Matthias Anderer, Matthias Roche, Jörn Brinkmeier, Ludwig Schirmer…

Alle Schauspieler

Gschicht & Lehr

Wer hätte das gedacht, dass die Schnapsidee ein Drehbuch für eine Herr der Ringe- Parodie zu schreiben, so große Wellen schlagen würde? - Nach einer wahren Begebenheit…

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